Struktur spart Geld


11. September 2019 Bei der ersten Ausgabe des neuen Starmühler-Formats Staperitivo ging es am 4. September 2019 um die Strukturierung der Touchpoints bei der Ausspielung von Kommunikation. Gemeinsam mit VertreterInnen von Unternehmen aus diversen Branchen wurde über die Funktion einzelner Channels gesprochen, Abhängigkeiten im Sales Funnel beleuchtet und diskutiert warum jede Marketing-Office-Wand mit einem Ökosystem ausgestattet sein sollte. 

Es ist ein super Tool, wenn es darum geht im daily Wahnsinn den Überblick zu behalten.
Elena Starmühler, Geschäftsführung

Gleich vorweg
Kommunikation funktioniert immer im Dreiklang Brand-Experience-Delivery. Das bedeutet nicht viel mehr als dass sich Marketeers zu allererst Gedanken über die Substanz der Message machen müssen, ergo was die Brand tatsächlich aussagen möchte bzw. was die Botschaft ist. Experience betrifft den gesamten Teil der Verpackung. Wie kommen die Maßnahmen bei der Zielgruppe an, welche Form und Farbe haben sie, wie erleben die UserInnen die Kommunikation tatsächlich. Und last but not least das Thema Delivery. Um diesen Teilbereich ging es beim Impulsvortrag von Elena.

Durchgehende Präsenz
Die Zielgruppe bewegt sich im Laufe der Zeit durch die unterschiedlichen Phasen im Sales Funnel (Aufmerksamkeits-, Informations-, Kauf- und Loyalitätsphase), wobei jede eine ganz unterschiedliche Anforderung an Kommunikation stellt. Während zum Beispiel die Maßnahmen in der Aufmerksamkeitsphase besonders schnell verständlich, kraftvoll, kurz und reichweitenstark sein müssen, verlangen die UserInnen in der Informationsphase mehr Inhalt, mehr Details und mehr Entscheidungsgrundlage. Wichtig ist eine durchgehende Präsenz im Mindset der Zielgruppe. Auch dazu gäbe es einen Impulsvortrag zu füllen, aber noch einen Schritt weiter, und damit zum Kern des September-Staperitivos, sind die Überlegungen der tatsächlichen Ausspielung nachdem entsprechend des Sales Funnels produziert wurde.

Das kommunikative Ökosystem
Die Entwicklung eines Ökosystems ist nicht zwingend die Neuerfindung der Distribution, aber dennoch ein effektives Hilfsmittel, wenn es darum geht im daily Wahnsinn, der durchaus mal eintreffen kann, den Überblick zu behalten. Dabei werden alle verfügbaren Touchpoints so in Position gebracht, wie sie hauptsächlich eingesetzt werden und dann auch noch unterteilt in zuführende Touchpoints (zB Social Media) oder Ziel-Touchpoints (zB Shop auf der Website). Es ist je Unternehmen und je Produkt/Brand/Zielgruppe sehr unterschiedlich, wie das Ökosystem aussieht. Der größte Vorteil ist, dass eine strukturierte Herangehensweise immer Effizienzsteigerungen mit sich bringt und damit auch durch den Gießkanneneffekt produzierte Kosten gespart werden können.

Hinweis: Vorarbeit notwendig
Bevor die Map erstellt werden kann, muss in jedem Fall eine Clusterung der Zielgruppen und der Zuordnung des jeweiligen Kommunikationsverhalten stattgefunden haben. Das ist wichtig, weil sonst auch die beste Strukrut nichts bringen wird.

 

starperitivo

Tausend Dank an alle BesucherInnen und Inputs! Es hat viel Spaß gemacht darüber zu sprechen, wie es in den Unternehmen unterschiedlicher Größe (von 6 bis 1.000... MitarbeiterInnen) aussieht und welche Herausforderungen bestehen.

Staperitivo findet das nächste Mal am 6. November 2019 statt. Infos folgen!